Gesellschaft

Für Pfarrer Franz Troyer geht es bald nach Lienz

© Pfarre Allerheiligen

Nach 14 Jahren kehrt der beliebte Seelsorger von Allerheiligen nach Osttirol zurück.

Innsbruck, Lienz –„Das Fest war geprägt von der Trauer des Abschieds und von großer Dankbarkeit für eine gute gemeinsame Zeit“, meint Pfarrer Franz Troyer. Am Sonntag verabschiedete sich die Pfarre Allerheiligen bei einem Gottesdienst und einem großen Fest vom äußerst beliebten Seelsorger. Troyer, der seit 2004 Pfarrer im Innsbrucker Seelsorgeraum Allerheiligen–Kranebitten war, kehrt, wie berichtet, nach Osttirol zurück: Mit 1. September wird er Pfarrer in Lienz-St. Andrä und Leiter des Seelsorgeraumes Lienz-Nord.

Der Gottesdienst wurde von zahlreichen Gruppen aus der Pfarre und dem Stadtteil gestaltet – von den Kindergartenkindern über den Kinderchor, die Musikgruppe Allerhand Musikant, den Gemischten Chor Allerheiligen bis zur Musikkapelle. In der Predigt habe er nochmals aufzeigen wollen, „was mir wichtig war und ist“, erklärt Troyer. Daher griff er seine Antrittspredigt aus dem Jahr 2004 nochmals auf – und verwendete wie damals drei Symbole: eine Saatschüssel mit Körnern, „um zu zeigen, dass Leben viel mit dem Vertrauen der Aussaat zu tun hat“; ein Fahrrad, mit dem er in der Pfarre und in ganz Innsbruck viel unterwegs war; und die Bibel, die als „Glaubens- und Lebensquelle“ von großer Bedeutung für ihn sei.

Beim Fest am Pfarrplatz gab es dann Ansprachen von BM Georg Willi und der Obfrau des Pfarrgemeinderates, Ursula Lackner. Jugendliche führten Theaterstücke auf, in denen zehn Erlebnisse mit Pfarrer Troyer humorvoll präsentiert wurden. Insgesamt nahmen rund 500 Menschen an der Feier teil.

Troyers Nachfolger in Allerheiligen-Kranebitten wird der gebürtige Telfer Bernhard Krane­bitter. (TT)