Salvini bekräftigt: Lifeline wird nicht in Italien anlegen
Rom (APA) - Italiens Innenminister Matteo Salvini hat bei einer Pressekonferenz in Rom nach seinem Besuch in Tripolis bekräftigt, dass das R...
Rom (APA) - Italiens Innenminister Matteo Salvini hat bei einer Pressekonferenz in Rom nach seinem Besuch in Tripolis bekräftigt, dass das Rettungsschiff „Lifeline“ nicht die Genehmigung erhalten werde, in Italien anzulegen. Es sei sein Anliegen, den Einsatz der NGOs im Mittelmeer zu stoppen, die die „internationalen Regeln“ nicht respektieren.
Die „Lifeline“ sei ein „illegales Schiff“, dessen Crew in Italien festgenommen werden würde, sagte Salvini. Das niederländische Schiff der deutschen NGO Lifeline Mission habe nichts mit Italien zu tun. Die Crew habe die Anweisung der italienischen Küstenwache ignoriert, den libyschen Behörden die Rettung der Migranten zu überlassen. Es bestünde keinen Grund, das Schiff in Italien aufzunehmen.
Von der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft erwarte er sich eine neue Strategie im Umgang mit der Flüchtlingsproblematik, sagte Salvini. Italiens Absicht sei die Überwindung des Dubliner Abkommens. Hauptanliegen sei der Schutz der EU-Außengrenzen und der Stopp der illegalen Flüchtlingsströme.
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