Italien will Informationskampagnen gegen Migration finanzieren
Rom (APA) - Italien will in den Herkunftsländern der Migranten Kampagnen finanzieren, um die Bevölkerung über die mit der illegalen Einwande...
Rom (APA) - Italien will in den Herkunftsländern der Migranten Kampagnen finanzieren, um die Bevölkerung über die mit der illegalen Einwanderung nach Europa verbundenen Gefahren zu informieren. Das berichtete der italienische Innenminister Matteo Salvini nach seinem Besuch in Tripolis am Montag.
Die Informationskampagne soll in den Sahel-Ländern finanziert werden, berichtete Salvini. Wichtig seien auch EU-Entwicklungsgelder, um den Herkunftsländern der Migranten Zukunftsperspektiven zu sichern, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz am Montag in Rom.
Von den libyschen Behörden sei er aufgerufen worden, aktiv den Menschenhandel zu bekämpfen, berichtete der italienische Innenminister. Dabei müsse man die im Mittelmeer aktiven NGOs stoppen „Sie sind, bewusst oder unbewusst, Komplizen der Schlepper“, kritisierte Salvini. „Wenn man Geschäft der illegalen Migration stoppen will, muss man die NGO stoppen“, sagte Salvini. Er dankte der libyschen Küstenwache. Sie habe in der letzten Woche 2.500 Migranten gerettet.
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