Bezirk Kufstein

Deponie in Breitenbach erhält grünes Licht von Behörde

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Vor knapp drei Wochen lagen sich noch Bürgermeister Alois Margreiter und Bauunternehmer Thomas Bodner aus Kufstein via Tiroler Tageszeitung ...

Vor knapp drei Wochen lagen sich noch Bürgermeister Alois Margreiter und Bauunternehmer Thomas Bodner aus Kufstein via Tiroler Tageszeitung in den Haaren. Jetzt hat die Bezirkshauptmannschaft Kufstein einen (eventuell nur vorläufigen) Schlussstrich unter den Streit um die Bodenaushubdeponie im Breitenbacher Weiler Bichl gezogen. Die Behörde hat die Ablagerung von knapp 70.000 Kubikmetern Material genehmigt. „Die Gesetzeslage hat eindeutig dafür gesprochen", sagt Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung. Die von der Gemeinde gegen den Standort ins Treffen geführten Argumente der Verkehrsbelastung konnte Bodner mit einem Konzept entkräften. Allerdings gab es eine Einschränkung bei den Betriebszeiten, die mit Montag bis Freitag festgelegt wurden. Die Deponie darf zehn Jahre befüllt werden. Laut Firma ist mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von rund 140 Lkw-Fahrten pro Monat zu rechnen.

Wie nun die Gemeinde Breitenbach weiter vorgeht, ist derzeit noch offen. Margreiter will am Montag den Gemeinderat damit befassen. „Aber die rechtlichen Möglichkeiten sind bescheiden", räumt der Breitenbacher Bürgermeister ein.

Die Pläne der Kufsteiner Baufirma haben bereits 2016 für Aufregung unter den Anrainern gesorgt, da man eine Verkehrsbelastung befürchtete. Damals zog Bodner den Antrag zurück, um einen Vorschlag für einen Alternativstandort, unterbreitet vom Bürgermeister, abzuwarten. Da dieser angeblich nie gekommen sei, zog jetzt das Unternehmen das Verfahren durch. Margreiter betonte aber gegenüber der TT, eine andere Möglichkeit aufgezeigt zu haben. (wo)