Fußball-WM: Splitter 1 - Ibrahimovic: „Ich kann es besser“

Moskau (APA/dpa/Reuters) - Splitter von der Fußball-WM vom Dienstag:...

Moskau (APA/dpa/Reuters) - Splitter von der Fußball-WM vom Dienstag:

Vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Mexiko hat der für die WM nicht berücksichtigte Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic gegen die schwedische Nationalmannschaft gestichelt. Die Spiele zu sehen, sei „anders“ gewesen, „weil ich das Gefühl hatte, dass ich es viel besser kann als sie. Und das fühle ich immer noch“, sagte der Stürmer, der als ESPN-Experte tätig ist. Der 36-Jährige war nach der WM 2016 aus dem Team zurückgetreten, hatte aber vor der WM die Bereitschaft zum Comeback signalisiert. Er wurde aber von Teamchef Janne Andersson nicht nominiert.

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Nicht immer wissen die ausländischen Besucher, wo sie in Russland sind: Das Land ist groß, die Sprache schwierig. So suchten nach Presseberichten erst eine Gruppe Schweizer, dann vier Spanier in Rostow am Don in Südrussland vergeblich ihre Hotels. Sie hatten sich in der Kleinstadt Rostow Weliki eingebucht. Die ist ruhig, hat wunderschöne altrussische Kirchen, liegt aber 1.300 Kilometer entfernt. Mit Hilfe findiger Taxifahrer und der örtlichen Notrufzentrale kamen die obdachlosen Fans aber doch noch in Rostow am Don unter, wo ihre Teams Gruppenspiele absolvierten.

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Die Anti-Sklaverei-Organisation Alternatiwa warnt vor einem Anstieg der Zwangsprostitution während der WM in Russland. Die erleichterte Einreise für Fußballfans werde von Menschenhändlern genutzt, um asiatische und afrikanische Frauen nach Russland zu holen und sexuell auszubeuten. „Die visafreie Einreise hilft Menschenhändlern und halbiert die Kosten für den Transport der Opfer“, teilte die Organisation mit. Prostitution ist in Russland verboten

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nicht zum WM-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Südkorea nach Russland fliegen. Sie werde angesichts der Parlamentswoche am Mittwoch nicht in Kasan dabei sein, kündigte Merkel bei einem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez im Kanzleramt an. „Aber ich wünsche der Mannschaft natürlich von Herzen alles Gute. Und nachdem wir alle auf die Folter gespannt wurden im wahrsten Sinne des Wortes beim letzten Spiel, hoffe ich natürlich auf einen guten Ausgang.“

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Der kremlkritische Ex-Bürgermeister von Jekaterinburg sieht schwere Zeiten auf die Russen zukommen. „Die Bevölkerung wird intensiver zur Kasse gebeten. Die Steuerpolitik wird verschärft, das Rentensystem wird geändert, weil die Ressourcen des Fiskus immer mehr schwinden“, sagte Jewgeni Roisman der dpa in dem WM-Spielort, der viertgrößten Stadt Russlands. Die Regierung plant, die Mehrwertsteuer von 18 auf 20 Prozent zu erhöhen und das Rentenalter auf 65 Jahre für Männer und 63 für Frauen zu erhöhen.