Volkstheater 2 - Kaup-Hasler: Möglichkeit, über Zukunft nachzudenken

Wien (APA) - Sie habe gemäß ihres Auftrags seit ihrer ersten Spielzeit mit großem Einsatz versucht, „dem Volkstheater ein entsprechendes zei...

Wien (APA) - Sie habe gemäß ihres Auftrags seit ihrer ersten Spielzeit mit großem Einsatz versucht, „dem Volkstheater ein entsprechendes zeitgenössisches Profil zu geben, neue Formate zu etablieren, neue Bevölkerungsschichten, auch junge, für das Theater zu erschließen, sowie das Theater in die Stadt zu tragen“, so die Intendantin weiter.

„Diesem Stiftungszweck fühlen wir uns auch für die kommenden zwei Spielzeiten verpflichtet. Ich verspreche dem Publikum in diesem Sinne spannendes, anregendes, aufregendes Theater“, ließ Badora verlauten.

Die seit wenigen Wochen im Amt befindliche Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) bekundet in einer Aussendung „großen Respekt“ vor Anna Badoras Entscheidung. Zugleich eröffne ihr Ausscheiden nach der Saison 2019/20 die Möglichkeit, „über die zukünftige Ausrichtung des Volkstheaters nachzudenken“.

„Aber erst einmal freue ich mich auf zwei künstlerisch spannende Jahre, in denen Anna Badora das Volkstheater und ihr starkes Ensemble führen wird“, so Kaup-Hasler, die sich für Badoras Einsatz bedankte. „Mit ihrem Ensemble hat sie für das Haus gekämpft und wird es auch die nächsten Jahre tun.“ Badora habe sich der Herausforderung gestellt, das Volkstheater unter schwierigen Bedingungen zu übernehmen und dessen Sanierung in die Wege zu leiten. „Für diesen Schritt und ihren Mut gebührt Badora großer Dank und Wertschätzung.“

Nun gehe es darum, darüber nachzudenken, „welche Rolle dieses Theater mit seiner besonderen Geschichte und seiner Lage in einer sehr reichen Theaterstadt haben sollte, um eine einzigartige Stellung zu bekleiden“. Bereits in ihrem Antrittsinterview hatte Kaup-Hasler gegenüber der APA von geplanten „Weichenstellungen für die Zukunft des Volkstheaters“ gesprochen.