Leitbörsen in Fernost schließen ohne klare Richtung

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag ohne klare Richtung geschlossen. Für Verunsicherung sorgte weiter der internatio...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag ohne klare Richtung geschlossen. Für Verunsicherung sorgte weiter der internationale Handelskonflikt.

Nachdem am Mittwochnachmittag die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump vorerst auf ein hartes Durchgreifen gegen chinesische Investitionen in US-Technologie verzichtet, noch beruhigt hatte, sorgten Aussagen aus Trumps Umfeld wenig später jedoch für neue Ungewissheit über den Kurs der US-Regierung.

Besonders belastet wurden von dem Handelsstreit chinesische Aktien. Der Shanghai Composite fiel um 0,93 Prozent auf 2.786,90 Punkte und erreichte damit den tiefsten Stand seit über zwei Jahren. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann hingegen 0,50 Prozent auf 28.497,32 Einheiten. Gut gesucht waren hier Ölwerte wie Cnooc (plus 3,85 Prozent) oder Petrochina (plus 2,45 Prozent).

Tokios Börse bewegte sich am Donnerstag kaum von der Stelle. Der Nikkei-225 Index in Tokio beendete den Handel mit einem winzigen Minus von 0,01 Prozent bei 22.270,39 Punkten. Die größten Verlierer im Nikkei waren die Aktien des Ölkonzerns Showa Shell Sekiyu mit einem Minus von 3,76 Prozent. Sehr schwach zeigten sich auch mehrere Pharmawerte. Tagesgewinner waren Titel des Chemieunternehmens Showa Denko mit einem Plus von 4,79 Prozent. Gesucht waren auch einige Automobilwerte wie Mitsubishi (plus 2,57 Prozent) oder Toyota (plus 1,09 Prozent).

Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 35.022,68 Zählern mit minus 194,43 Punkten oder 0,55 Prozent. Auch die indische Rupie gab deutlich nach. Der All Ordinaries Index in Sydney befestigte sich um 15,3 Zähler oder 0,24 Prozent auf 6.305,80 Einheiten. Auch hier fanden sich Ölwerte wie Woodside Petroleum (plus 1,80 Prozent) unter den Gewinnern.