Markt für Bürogebäude leidet an mangelndem Angebot
Wien (APA) - Der Markt für Bürogebäude schwächelt, weil das Angebot zurückgegangen ist. Dennoch seien im ersten Halbjahr mit 2,3 Mrd. Euro n...
Wien (APA) - Der Markt für Bürogebäude schwächelt, weil das Angebot zurückgegangen ist. Dennoch seien im ersten Halbjahr mit 2,3 Mrd. Euro nur geringfügig weniger als in der Vorjahresperiode (2,5 Mrd.) investiert worden, sagte Georg Fichtinger, Investmentchef bei CBRE Österreich, laut Aussendung. Großprojekte sind besonders rar, es habe nur mehr eine Transaktion mit einem Wert über 100 Mio. Euro gegeben.
Rund 70 Prozent der zwischen 2016 und 2018 fertiggestellten Büroflächen in Wien sind bereits im Voraus verkauft worden. Anleger würden daher auf Einzelhandelsobjekte und Wohnungen umsteigen. Prominent sei dabei der Verkauf des Kika/Leiner-Portfolios an die Signa. Internationale Investoren hätten ihr Geld vor allem in Wohnimmobilien gesteckt. Letztlich gingen im ersten Halbjahr 38 Prozent der Investitionen in den Einzelhandel, 30 Prozent ins Wohnen, 24 Prozent in Büros, 3 Prozent in Industriegebäude und 1 Prozent in Hotels (4 Prozent sonstige).
Kommentare