Fußball-WM: Splitter 1 - Infantino lobt WM, USA uninteressiert

Moskau (APA/Reuters/dpa) - Splitter von der Fußball-WM vom Donnerstag:...

Moskau (APA/Reuters/dpa) - Splitter von der Fußball-WM vom Donnerstag:

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat das Vorrunden-Aus für Titelverteidiger Deutschland bei der WM in Russland mit einem Lächeln kommentiert. „So ist Fußball“, sagte der Chef des Weltverbands am Donnerstag mit erhobenem Daumen an der Seite von Wladimir Putin im Fußball-Park auf dem Roten Platz von Moskau. Weiter äußerte sich der 48-Jährige nicht. Infantino, der während dieser WM noch nicht internationalen Medien zur Verfügung stand, beantwortete wenige Fragen beim gemeinsamen Auftritt mit dem Kremlchef. Dabei lobte er die Organisation der WM überschwänglich: „Wundervoll, unglaublich, großartige Feier, großartige Spiele, großartige Organisation, gastfreundliches Land.“

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Der WM-Gastgeber von 2026 hat nur einen gelangweilten Seitenblick für das Turnier in Russland übrig. Das US-Nationalteam ist erstmals seit 1986 bei einer WM-Endrunde nur Zuschauer, auch wegen der für die USA ungünstigen Zeitverschiebung gibt es nur schwache Einschaltquoten im TV. Die Sender Fox und Telemundo, die zusammen mehr als eine Milliarde Dollar für die Übertragungsrechte an den WM-Endrunden 2018 und 2022 bezahlt haben, verbuchten laut Marktforschungsinstitut Nielsen in der ersten Turnierwoche einen Zuschauerrückgang von 44 Prozent im Vergleich zu 2014. „Diese Zahlen sind nicht wirklich schockierend“, sagte Sportmedien-Berater Chris Bevilacqua dem Wirtschaftsportal Bloomberg.

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Toni Kroos‘ Ehefrau Jessica machte ihrem Mann nach dem Aus bei der Fußball-WM eine öffentliche Liebeserklärung. „Egal wie es bei der WM gelaufen ist, Du bist und bleibst unser HELD“, schrieb Jessica, die gemeinsam mit dem Real-Madrid-Star zwei Kinder, Leon und Amelie, hat. „Wir sind unheimlich stolz auf Dich und stehen immer hinter Dir! In guten und in schlechten Zeiten“, schrieb Jessica Kroos weiter zu einem Foto ihres Mannes. „Wir lieben Dich über alles!“

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Gernot Rohr hatte einen sportlichen Wunsch für seinen 65. Geburtstag. Mit Nigerias Nationalmannschaft wollte der Wahlfranzose die Gruppenphase überstehen und dann im Achtelfinale gegen Frankreich spielen. Am Ende fehlte dem Team des gebürtigen Mannheimers, der schon lange nahe Bordeaux lebt, gerade einmal ein Tor gegen Argentinien, um dieses Ziel zu erreichen. Im Teamquartier in Essentuki gab es am Donnerstag dennoch Geschenke für Rohr, dessen Spieler Leon Balogun ebenfalls Geburtstag hatte und 30 Jahre alt wurde: Blumen und Kuchen mit einem Fußball darauf.