Berliner Ausstellung gibt Einblick in Nachlass von Helmut Dietl

Berlin (APA/dpa) - Drei Jahre nach dem Tod von Helmut Dietl („Schtonk“, „Rossini“) gibt eine Ausstellung in Berlin erstmals Einblick in den ...

Berlin (APA/dpa) - Drei Jahre nach dem Tod von Helmut Dietl („Schtonk“, „Rossini“) gibt eine Ausstellung in Berlin erstmals Einblick in den Nachlass des großen Regisseurs. Unter dem Titel „Schwermut und Leichtigkeit“ zeigt das Museum für Film und Fernsehen bisher unveröffentlichte Arbeitsmaterialien, Fotos und Korrespondenzen.

Höhepunkt der kleinen Sonderschau ist ein Zusammenschnitt der besten Filmszenen, der in einem Spiegelsaal in Endlosschleife läuft.

Die Witwe Tamara Dietl (54) hat dem Museum den künstlerischen Nachlass in 250 Umzugskisten zur Bewahrung übergeben. Der dpa sagte sie bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstagabend, ihr sei der Schritt nicht schwergefallen. „Der gehört ja nicht mir, der gehört dem kulturellen Gedächtnis des Landes.“ Die persönlichen Erinnerungen habe sie selbstverständlich behalten.

Helmut Dietl war 2015 mit 70 Jahren in München an Krebs gestorben. Das Museum will den Nachlass in den kommenden Jahren aufarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen, wie Kinemathek-Direktor Rainer Rother ankündigte.