Football: Millionenstrafe für NFL-Teambesitzer Richardson bestätigt

Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Der verkaufswillige Teambesitzer der Carolina Panthers aus der amerikanischen Football-Liga NFL muss ...

Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Der verkaufswillige Teambesitzer der Carolina Panthers aus der amerikanischen Football-Liga NFL muss wegen Fehlverhaltens am Arbeitsplatz 2,75 Millionen Dollar an wohltätige Organisationen spenden. Dies gab die Profi-Liga am Donnerstag in einer Mitteilung bekannt.

Die von der NFL eingeleitete unabhängige Untersuchung durch die frühere US-Staatsanwältin Mary Jo White habe die Anschuldigungen gegen Jerry Richardson bestätigt. Das US-Sportmagazin „Sports Illustrated“ hatte im Dezember 2017 berichtet, dass Richardson diverse Mitarbeiter der Panthers sexuell belästigt und rassistisch beleidigt haben soll.

„Ich bedanke mich bei Mary Jo White für ihre sorgsame Untersuchung und ihre wohlüberlegten Empfehlungen an die Panthers und den Rest der Liga“, sagte NFL-Commissioner Roger Goodell in einer Mitteilung.

Nach dem Bekanntwerden der Anschuldigungen hatte sich der 81-jährige Richardson entschlossen, das Team zu verkaufen. Im vergangenen Monat bewilligten die NFL-Teambesitzer den Verkauf der Panthers an David Tepper. Der Deal soll innerhalb der nächsten zwei Wochen zum Abschluss gebracht werden.