Fußball-WM: Splitter 1 - Seelische Unterstützung für Messi

Moskau (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Russland am Samstag:...

Moskau (APA/dpa) - Splitter von der Fußball-WM in Russland am Samstag:

Lionel Messi hat für den WM-Achtelfinal-Kracher von Fußball-Vizeweltmeister Argentinien gegen Vizeeuropameister Frankreich seelische Unterstützung bekommen. Seine Ehefrau Antonella Roccuzzo traf am Freitagabend des Spiels in Kasan ein. Mit dabei waren auch die drei Söhne, wie eine nicht namentlich genannte Quelle der Familie der Zeitung „La Nacion“ bestätigte.

* * *

Von den vielen tierischen Orakeln zur Fußball-WM in Russland ist kaum eines treffsicherer als der taube Achill, ein schneeweißer Kater im Museum Eremitage in St. Petersburg, der vor einem Sarkophag und alten Waffen in einem prächtigen Saal der Antikensammlung umherschleicht. Die Kunstsammlung zählt zu den größten der Welt, 60 Katzen halten die Lager der Eremitage mäusefrei. Als Orakel war Achil bereits beim Confederations Cup im Einsatz, in drei von vier Fällen fraß er aus der Schale mit der Fahne des späteren Siegers. Bei der WM sah der Kater bisher vier von fünf Partien korrekt voraus. Achil trifft nur Vorhersagen zu Spielen in St. Petersburg und der WM-Eröffnungspartie in Moskau.

* * *

Die Spekulationen und Gerüchte nach seinem jüngsten besorgniserregenden Auftritt prallen an Diego Maradona ab. „Meine Schale ist zu hart, als dass mich ein paar Idioten umbringen könnten“, sagte der 57-jährige Argentinier in einem Interview der spanischen Sportzeitung „Marca“. „Es geht mir ausgezeichnet.“

* * *

Mit dem Aus von Deutschland freuen sich andere Fans über Tickets für WM-Spiele. Aus den Ticket-Paketen für Fans, die dem deutschen Team automatisch durch das Turnier folgen, werden laut FIFA 6.051 Karten nicht in Anspruch genommen. Nun gehen die Karten an Anhänger anderer Teams. Alle Fans, die fix Karten für ein bestimmtes Spiel erworben haben, können ihre Tickets auch noch über eine Weiterverkaufsplattform der FIFA veräußern.

* * *

Weg vom WM-Trubel und zurück zu den Wurzeln des Fußball-Spiels, dachte sich wohl Islands Teamchef Heimir Hallgrimsson. Vier Tage nach dem WM-Aus stand der 51-jährige Hallgrimsson bereits in seiner Heimatstadt Vestmannaeyjar wieder auf dem grünen Rasen - allerdings als Schiedsrichter bei einem Knirpse-Turnier. Seine Zukunft als Nationaltrainer des kleinen Landes vom Nordatlantik ist übrigens ungewiss.