Fußball-WM: Diskriminierendes Banner: Russland muss Strafe zahlen

Moskau (APA/dpa) - Der Fußball-Verband Russlands ist für das Verhalten seiner Fans während der Weltmeisterschaft bestraft worden. Der Gastge...

Moskau (APA/dpa) - Der Fußball-Verband Russlands ist für das Verhalten seiner Fans während der Weltmeisterschaft bestraft worden. Der Gastgeber muss wegen eines diskriminierenden Banners eine Pönale von 10.000 Schweizer Franken (8.640 Euro) zahlen und erhält nach der Entscheidung des FIFA-Disziplinarkomitees eine Warnung, wie der Weltverband am Samstag mitteilte. Weitere Details nannte die FIFA nicht.

Bereits zum dritten Mal wurde der Verband Serbiens verurteilt und bekam eine Geldstrafe von 20.000 Franken (17.280 Euro) wegen eines „politischen und beleidigenden Banners“ auferlegt. Damit erhöhte sich die Gesamtstrafe für die Serben während des Turniers auf 84.000 Franken (72.607 Euro). Zudem hatten noch Coach Mladen Krstajic und Verbandschef Slavisa Kokeza jeweils 5.000 Franken (4.320 Euro) Strafe für ihre Kritik an Schiedsrichter Felix Brych zahlen müssen.

Wiederholungstäter sind auch die Fans von Mexiko. Nach einer ersten Verurteilung wegen homophober Gesänge muss der Verband nun 15.000 Schweizer Franken (12.960 Euro) zahlen, weil Anhänger mit Gegenständen während des Spiels gegen Schweden geworfen hatten.

Unter anderem weil Personen aus dem technischen Stab nach dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien auf das Spielfeld gelaufen waren, wurde der Verband Marokkos zu 65.000 Franken (56.184 Euro) Strafe verurteilt. Die Nordafrikaner hatten wüst gegen eine Schiedsrichter-Entscheidung kurz vor Schluss des 2:2 protestiert.

Der ägyptische Verband erhielt eine Warnung, weil Topstar Mohammed Salah nach der Partie gegen Saudi-Arabien als Spieler des Spiels nicht wie vorgeschrieben zur Pressekonferenz erschienen war.