Haußmann zur Volksbühnen-Intendanz: Müssen nicht bekannte Namen sein
Berlin (APA/dpa) - Der Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann („Sonnenallee“) wünscht sich vom Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Li...
Berlin (APA/dpa) - Der Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann („Sonnenallee“) wünscht sich vom Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) Risikobereitschaft bei der Berufung eines neuen Intendanten für die Berliner Volksbühne. „Er müsste was riskieren. Es müssen nicht immer die bekannten, allseits durchgesetzten Namen sein“, sagte der 59-Jährige.
Er selbst würde gern kontinuierlich an der Volksbühne arbeiten, aber nicht die Leitung übernehmen, sagte Haußmann. „Natürlich würde ich mich trauen, aber ich mach‘ es nicht. ... Ich war mal Intendant, ich weiß, was es bedeutet, im Büro zu sitzen und Schauspieler zu empfangen, die Probleme haben. Das ist mühselig.“
Chris Dercon, der Nachfolger des langjährigen Volksbühne-Intendanten Frank Castorf, hatte sein Amt im April - noch vor Ende seiner ersten Spielzeit - nach heftigen Querelen aufgegeben. Das Theater wird derzeit kommissarisch vom bisherigen Stuttgarter Theatermacher Klaus Dörr geführt, der bis Sommer 2020 bleiben soll.
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