Tennis: Federer fühlt sich vor Wimbledon-Auftakt wie vor einem Finale

London (APA/sda) - Titelverteidiger Roger Federer fühlt sich vor seiner Erstrundenpartie beim Tennis-Grand-Slam von Wimbledon am Montag (14....

London (APA/sda) - Titelverteidiger Roger Federer fühlt sich vor seiner Erstrundenpartie beim Tennis-Grand-Slam von Wimbledon am Montag (14.00 Uhr MESZ) gegen den Serben Dusan Lajovic wie vor einem Finale. „Eine riesige Ehre an diesem mythischen Ort“, sagte der Schweizer über das dem Vorjahressieger vorbehaltene Eröffnungsmatch. „Aber auch etwas, das ein wenig nervös macht.“

Federer ist am vergangenen Montag, nach neun Spielen in zwölf Tagen, etwas müde nach London gereist und hat erst am Mittwoch mit dem Training begonnen. Auch am Samstag legte er nochmals einen freien Tag mit Freunden und Kindern ein. Nun fühlt er sich erholt und bereit für die Titelverteidigung. „Ich habe auf Rasen so viel gespielt, wie ich wollte.“ Vor einem Jahr gewann Federer sein bisher einziges Duell mit Lajovic in der zweiten Runde von Wimbledon klar.

Auf den perfekt geschnittenen Rasenplätzen in Wimbledon fühlt sich der 37-jährige Eidgenosse noch wohler als in Stuttgart und Halle. „Hier kannst du mehr von hinten und auch halb-volley spielen.“ Sein Landsmann Stan Wawrinka tastet sich nach zwei Knieoperationen erst wieder heran. In Wimbledon war er nie weiter als im Viertelfinale. „Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der letzten Wochen“, erklärte der 33-Jährige. Zum Auftakt geht es aber gegen die Nummer 6, den Bulgaren Grigor Dimitrow.