Unseriöse Forschung kann tödliche Folgen haben

Die deutsche Moderatorin Miriam Piehlhau setzte vor ihrem Tod 2016 große Hoffnungen in ein Mittel, welches in zweifelhaften Studien angepriesen wird.

(Symbolfoto)
© dpa-Zentralbild/Matthias Hiekel

Innsbruck – In der Welt der Wissenschaft werden fehlerhafte und unseriöse Studien zu einem immer größer werdenden Problem. Sogenannte Raubverlage veröffentlichen gegen Bezahlung Studien und Aufsätze ohne Rücksicht darauf, ob diese fachlich korrekt sind.

Was für fatale Folgen solche unseriöse Publikationen haben können, zeigt der Fall der deutschen Fernsehmoderatorin Miriam Piehlhau, die vor zwei Jahren an Krebs gestorben ist. Kurz vor ihrem Tod hatte sie große Hoffnungen in ein dubioses Mittel gesetzt, deren Wirkung wissenschaftlich nicht belegt ist, aber in zweifelhaften Studien angepriesen wird. Wie groß der Anteil an derartigen Studien tatsächlich ist, lässt sich nur schwer beziffern. (TT.com)


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