Serienmörder stirbt bei „autoerotischen Praktiken“ im Gefängnis

Ein 62-Jähriger erlitt in einer Zelle einen tödlichen Stromschlag.

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© APA/GINDLFOTO

Bochum – Ein Serienmörder, der fünf Tramperinnen erdrosselt hat, ist in seiner Zelle im Bochumer Gefängnis durch einen Stromschlag gestorben. Ein Sprecher der Justizvollzugsanstalt bestätigte einen Bericht der WAZ, nach dem der 62-Jährige bei „autoerotischen Praktiken“ ums Leben gekommen ist. Der Mann hatte sich demnach in seiner Einzelzelle mit mehreren Kabeln ans Stromnetz angeschlossen. Der Tote war am Sonntagmorgen gefunden worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem unbeabsichtigten Unfall aus, wie sie am Montag mitteilten. Laut Obduktion starb er durch „Herzrhythmusstörungen nach Stromfluss durch den Brustkorb“. Hinweise auf einen Suizid oder ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Der Mann war 2008 von Landgericht Aachen als Serienmörder zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte zwischen 1983 und 1990 fünf Tramperinnen erdrosselt und drei von ihnen vorher vergewaltigt. Die Polizei hatte ihn 17 Jahre nach der letzten Tat durch eine DNA-Probe überführt. (dpa)

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