Missbrauchsprozess in Freiburg - 33-Jähriger legte Geständnis ab

Freiburg (APA/dpa) - Im vorerst letzten Prozess im Missbrauchsfall Staufen bei Freiburg hat der angeklagte 33-Jährige ein Geständnis abgeleg...

Freiburg (APA/dpa) - Im vorerst letzten Prozess im Missbrauchsfall Staufen bei Freiburg hat der angeklagte 33-Jährige ein Geständnis abgelegt. Er habe schwere Straftaten begangen und dem heute zehn Jahre alten Buben großes Leid zugefügt, sagte der Mann aus Spanien zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Freiburg am Donnerstag.

Er habe das Kind mehrfach vergewaltigt und hierfür Geld bezahlt. Als Grund nannte er sein sexuelles Interesse an Kindern. Sein Wunsch sei es, eine Therapie machen zu können. Ein Urteil soll es Anfang August geben. Der damals in Staufen lebende Bub war mehr als zwei Jahre lang im Darknet angeboten und Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen worden. Seine Mutter (48) und deren wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestrafter Lebensgefährte (39) haben dies gestanden.

In dem Fall gab es insgesamt acht Festnahmen und Anklagen. Der 33-Jährige ist einer der Männer, die sich wegen der Vergewaltigungen vor Gericht verantworten müssen. Die Mutter des Buben und deren Lebensgefährte stehen in Freiburg gemeinsam vor Gericht.

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