„Plauscher“ unterlag Ernst Schöpf

Nach Vorwürfen um Veruntreuung in der Gemeinde Sölden kam es zu einer gerichtlichen Ehrenerklärung.

Ernst Schöpf.
© Böhm

Von Reinhard Fellner

Sölden –Liest man eine soeben an alle Sölder Haushalte ergangene Mitteilung von Dorfchef Ernst Schöpf, scheinen sich die Wolken in der Sölder Gemeindepolitik gehörig verdunkelt zu haben. Grund dafür sind auch mehr oder weniger anonyme Gerüchte, die gegen Gemeindeführung und Mitarbeiter gestreut werden. Im Frühjahr wurde der Bogen dabei derartig überspannt, dass Schöpf nach 32-jähriger Bürgermeistertätigkeit erstmals Klage wegen übler Nachrede erhob – die TT berichtete. Hatte doch der Geschäftsführer einer Ötztaler Firma behauptet, dass Schöpf und Gemeideangestellte im Zuge der Müllverwiegung 3,5 Mio. Euro veruntreut und sich persönlich bereichert hätten. Dabei sollen Wiegungen nicht nur nachträglich manipuliert, sondern auch die Vernichtung von Datenträgern beauftragt worden sein, um Spuren zu vernichten.

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