Deutscher Immobiliensektor anfällig für Geldwäscherei

Berlin (APA/sda/Reuters) - Das deutsche Innenministerium befürchtet einem Medienbericht zufolge, dass der Immobiliensektor in Deutschland in...

Berlin (APA/sda/Reuters) - Das deutsche Innenministerium befürchtet einem Medienbericht zufolge, dass der Immobiliensektor in Deutschland in großem Stil für Geldwäsche genutzt wird. Wie die deutsche „Bild“ in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums berichtet, ist der Umsatz mit Immobilien auf einen neuen Rekordwert gestiegen.

Danach wurden 2016 Immobilien in einem Wert von 237,5 Milliarden Euro verkauft. Das waren 9,7 Milliarden mehr als 2015. Von 2007 bis Ende 2016 summierte sich der Gesamtumsatz mit Immobilien in Deutschland sogar auf 1,75 Billionen Euro.

Nach Angaben des deutschen Innenministeriums besteht wegen der hohen Umsätze im Immobiliensektor ein „herausgehobenes Risiko“ von Geldwäscherei. Wegen der hohen Wertstabilität der Immobilien hätten Geldwäscher zudem die Möglichkeit, mit dem Kauf von Immobilien „besonders hohe Bargeldsummen zu platzieren“.

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