Mindestens 21 Verletzte in Japan durch Taifun Jongdari

Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, fast 200 Flüge fielen aus. Der Taifun traf auch Überschwemmungsgebiete.

Symbolfoto.
© APA/AFP/JIJI PRESS

Tokio – Der Taifun „Jongdari“ hat in Japan schwere Schäden angerichtet. Mindestens 21 Menschen seien verletzt worden, teilte die Regierung am Sonntag mit. Der Taifun traf auch Gebiete, die zuvor schon von Überschwemmungen heimgesucht worden waren.

„Jongdari“ ist der zwölfte Taifun in dieser Saison. Es wurde erwartet, dass er in Richtung der im Südwesten gelegenen Insel Kyushu weiterzieht. Regierungssprecher Yoshihide Suga warnte vor Erdrutschen, Überschwemmungen, hohen Wellen und starken Winden.

Wegen des Taifuns fielen 179 Flüge aus, auch viele Züge blieben stehen, wie der Sender NHK berichtete. Tausende Menschen hatten zuvor aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen. Der Sturm war am frühen Sonntagmorgen mit starkem Regen und heftigen Windböen bei Ise, etwa 320 Kilometer südwestlich von Tokio, auf Land getroffen. Anschließend schwächte er sich ab, wie Japans Wetterbehörde mitteilte.

Heftiger Regen im Westen Japans hatte bereits Mitte Juli tödliche Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Etwa 220 Menschen kamen bei den Unwettern und ihren Folgen ums Leben (APA/dpa)


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