Lockerheit ist für Salzburg der größte Gegner

Nach dem 3:0-Sieg darf Shkendija heute für Salzburg keine große Hürde mehr sein.

© gepa

Skopje –Der Weg zum erstmaligen Einzug in die Champions League führt für Red Bull Salzburg über Skopje. Dort ist heute (20.15 Uhr/live Puls 4) Mazedoniens Meister Shkendija Tetovo der Gegner. Trotz des klaren 3:0-Siegs vor einer Woche will Österreichs Serienchampion den Gegner „nicht auf die leichte Schulter nehmen“, wie Torgarant Munas Dabbur versprach.

Dass der Israeli auch heute einnetzt, scheint nicht unwahrscheinlich. In jedem seiner bisher fünf Saisonspiele traf er zumindest einmal, zwei Partien beendete er mit einem Doppelpack – auch die „Regenschlacht“ gegen Shkendija. Das Selbstvertrauen Dabburs steht stellvertretend für die breite Brust der „Bullen“: Fünf Siege in fünf Pflichtspielen hat man gefeiert, der jüngste 2:0-Heimerfolg über die Wiener Austria ließ sogar den bodenständigen Trainer Marco Rose schwärmen.

„Es war eine Topleistung meiner Mannschaft von A bis Z“, sagte der Deutsche, der nach dem Tetovo-Hinspiel noch einiges moniert hatte. Im Vergleich zu Tetovo kam die Austria zu keiner nennenswerten Chance, Innenverteidiger Andre Ramalho zeigte sich höchst zufrieden: „Wir spielen momentan hinten fast fehlerlos.“

Bei allem Respekt vor dem Gegner dürfen die Fans wohl mit einem Auge auf die fast gleichzeitig (20.30 Uhr) beginnende Partie zwischen Spartak Trnava und Roter Stern Belgrad schielen. Nach dem 1:1 in Serbien bestehen durchaus realistische Chancen, dass der slowakische Meister mit den ÖFB-Legionären Marvin Egho, Fabian Miesenböck (erzielte am Wochenende in der slowakischen Meisterschaft seinen Premierentreffer) und Kubilay Yilmaz die letzte Hürde auf dem Weg zum großen Salzburger Glück darstellt. Das Hinspiel des Play-offs steigt bereits Anfang kommender Woche – und zwar in der Ferne. (t.w, APA)

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