Mazedoniens Premier startete Referendumskampagne auf Facebook

Skopje (APA) - Der mazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev hat am Montag seine Referendumskampagne zur Beilegung des Namensstreits mit Gri...

Skopje (APA) - Der mazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev hat am Montag seine Referendumskampagne zur Beilegung des Namensstreits mit Griechenland gestartet. „Es ist Zeit für die Entscheidung“, verkündete der Regierungschef auf Facebook.

Zaev warb für eine Zustimmung für die von ihm ausgehandelte Lösung im jahrelangen Streit um die Bezeichnung des Balkanlandes. „Mit der Vereinbarung mit Griechenland vom 17. Juni ist die mazedonische Identität geschützt worden sei“, so Zaev. Die Bürger Mazedoniens würden stolz der NATO und EU beitreten.

Entsprechend der Vereinbarung mit Griechenland soll Mazedonien künftig den Namen Republik Nord-Mazedonien tragen. Die nationalkonservative Opposition ist gegen die Namenslösung, hat ihre Anhänger aber nicht zu einem Boykott des Referendums aufgerufen. Die Volksabstimmung findet am 30. September statt.

Einer jüngsten Umfrage zufolge wollen derzeit 41,5 Prozent der Bürger die Namenslösung unterstützen, 35,1 Prozent wollen dagegen stimmen. Die Umsetzung der Namenslösung ist eine Voraussetzung für weitere Fortschritte Mazedoniens im EU- und NATO-Annäherungsprozess.


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