Weiterer Recyclinghof gefordert

Innsbruck – Bis zu 1250 Einfahrten an einem Tag und teilweise lange Schlangen beim Entsorgen: Der TT-Bericht über die Kapazitätsgrenzen am R...

Innsbruck –Bis zu 1250 Einfahrten an einem Tag und teilweise lange Schlangen beim Entsorgen: Der TT-Bericht über die Kapazitätsgrenzen am Recyclinghof in der Rossau hat gestern auch politische Reaktionen hervorgerufen.

Die Überbelegung und der Platzmangel des Recyclinghofs in der Rossau ist für FPÖ-Stadtparteiobmann StR Rudi Federspiel jedenfalls hausgemacht: „Seit Jahren fordern wir eine derartige Einrichtung im Westen der Stadt“, erläutert Federspiel. Er verweist darauf, dass die Stadtregierung die prekäre Platznot seit Jahren negiert hat.

„Man hätte seit Jahren im Westen der Landeshauptstadt einen Recyclinghof errichten müssen, es hätte auch positive Auswirkungen auf die Verkehrslage in Innsbruck“, konkretisiert der FPÖ-Stadtrat in einer Aussendung. Federspiel kündigt an, diese Thematik wiederum im Gemeinderat noch einmal thematisieren zu wollen. Die Liste Gerechtes Innsbruck sieht die Lage ähnlich prekär. GR Gerald Depaoli hat einen Dringlichkeitsantrag in der nächsten Gemeinderatssitzung angekündigt. Wie berichtet wird bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) intern geschätzt, dass durch das Wachstum der Stadt bis ins Jahr 2025 rund 260.000 Einfahrten pro Jahr erwartet werden. (TT)


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