Acht Opfer des Bergsturzes im Schweizer Bergell immer noch vermisst

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA307 vom 13.08.2018 muss es im ersten Satz des zweiten Absatzes richtig heißen: „...sie stammten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.“ (nicht: je zwei aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) --------------------------------------------------------------------- ~ Bern (APA/sda) - Die acht Opfer des großen Bergsturzes vom August letzten Jahres im Bergell in der Schweiz werden immer noch vermisst - darunter ist auch ein steirisches Ehepaar. Eine neue Suchaktion im Juli blieb erfolglos. Das Bergell erinnere sich an die Opfer der Naturkatastrophe, sagte Gemeindepräsidentin Anna Giacometti am Montag in Stampa, wo auf das Großereignis vom 23. August 2017 zurückgeblickt wurde.

Beim Bergsturz, einem der größten seit mehr als 100 Jahren in der Schweiz, hatten acht Wanderer im Seitental Bondasca ihr Leben verloren, sie stammten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bundesrat Guy Parmelin rief am Montag das Ereignis in Erinnerung und sagte, das „Ausmaß der Zerstörung sei enorm gewesen“. Doch sei das Ereignis vom Bund, vom Kanton Graubünden und von der Gemeinde Bregaglia erfolgreich bewältigt worden. Der Bündner Regierungsrat Christian Rathgeb sagte, das Alarm-System am Piz Cengalo sei ausgebaut worden. Der Berg werde nun laufend überwacht.

Die Ortschaft Bondo im südlichen Bergell war am 23. August letzten Jahres um 9.30 Uhr vom großen Bergsturz am Piz Cengalo überrascht worden. 3,1 Millionen Kubikmeter Fels stürzten von der Nordostflanke ins Seitental Bondasca. Der Murenabgang danach drückte Material bis ins Haupttal Bergell nach Bondo, wo Häuser beschädigt wurden. Menschen im Ort wurden nicht verletzt.

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