Mord in Fritzens: Täter-Anwalt spricht von “reiner Notwehr“

Heute findet die Haftverhandlung über den 74-jährigen Tatverdächtigen im Mordfall Fritzens statt. Laut Verteidigung soll die Tat 2016 in reiner Notwehr passiert sein.

Ermittler in Fritzens bei der Spurensicherung.
© www.zeitungsfoto.at

Von Reinhard Fellner

Innsbruck, Fritzens –Als Ende April bei Flurreinigungsarbeiten am Inn ganz in der Nähe des Fritzener Fußballplatzes ein Plastiksack mit einer stark verwesten Leiche entdeckt worden war, ahnten die Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) gleich, dass es sich hierbei ermittlungstechnisch um eine harte Nuss handeln würde. Seither stemmte die Mordermittlungsgruppe des LKA einen Gewaltakt. Trotz einer Liegezeit von zwei Jahren sicherten die Ermittler über 500 Spuren – viel Arbeit, die Wochen später per DNA-Abgleich auch gleich die Identität der Leiche – des 75-jährigen Innsbruckers Elmar Rösch – offenbarte. Der Abgleich ergab deshalb einen Treffer, weil der Verstorbene in den 80er-Jahren mit dem Innsbrucker Rotlichtmilieu zu tun hatte und seither spurentechnisch erfasst war.

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