Felipe: Rote Karte für die Gletscherehe Pitztal/Ötztal

Wegen illegalen Skiwegebaus prüft Umweltreferentin Aussetzen des Verfahrens Pitztal/Ötztal.

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Günther Eigentler • 16.08.2018 18:39
PS: Muss heißen "dem Niedergang der Fauna und Flora"
Günther Eigentler • 16.08.2018 18:36
Lieber Fritz Gurgiser, ich bedanke mich für Deine sehr ausführliche und kritische Reaktion auf meinen Beitrag. Zugegebenermaßen war der sehr provokativ gehalten. - Aber auch der Wirklichkeit angepasst, weshalb ich bei der Niederschrift der Zeilen u.a. an Antworten wie die Deine gedacht habe. Dass sie allerdings gleich mit einer Roten Karte einhermar-schieren würden, habe ich allerdings nicht erwartet. Aber zumindest ist mir das Schicksal eines Laokoon bisher erspart geblieben. (LOL) Weshalb der erste Satz eine "dumme Unterstellung" darstellen soll, bleibt mir schleierhaft. Ich will Dir deshalb ein Beispiel (von vielen) darlegen, das meine Sichtweise durchaus erklärbar macht und Deine Wertung überflüssig. Es soll auch gleich aus jenem Bereich stammen, den Du, wie ich glaube, als den ureigenen ansiehst, dem Verkehr im Lande. Mein Vorschlag geht dahin, Dich am frühen Morgen an eine Autobahneinfahrt zu stellen und nur einmal auf Fahrzeuge mit einer Tiroler Nummer zu achten. (Du wirst von diesen wesentlich mehr sehen als Lkw.) Ich fürchte, dass Dir nach einer halben Stunde schwindlig wird ob der überwältigenden Masse der Fahrzeuge. Nun richte bitte Deinen Blick in deren Inneres. Dort befindet sich in sieben von zehn Fällen eine E I N Z I G E Person. Soll diese Tatsache denn auf eine Gesellschaft verweisen, die sich dem Naturschutz verpflichtet fühlt? Die der Entwicklung im Bereich des Klimas die Stirn bieten will, den Niedergang der Fauna und Flora im Lande Einhalt gebieten will?
Fritz Gurgiser • 17.08.2018 07:00
Lieber Günther Eigentler, es ist ganz einfach: All das ist mir bestens bekannt und noch viel mehr als dir. Die "Rote Karte" war einfach deshalb - sinnbildlich gemeint - weil ich grundsätzlich Pauschalierungen ablehne und das war als "dumme Unterstellung" gemeint. Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, weil es schade um die Zeit ist, weil wir ohnedies die gleichen Ziele verfolgen - bleib bei deiner wichtigen Arbeit und mach es so wie ich: Ununterbrochen als Korrektiv tätig zu sein und denen die Stirn bieten, die ihr Herz nicht an Tirol, sondern an das Geld verloren haben. Und nicht zu vergessen: Darauf achten, dass wir MEHR werden - die Zeit ist jetzt reif. LG Fritz Gurgiser
Günther Eigentler • 16.08.2018 09:43
Man kann davon ausgehen, dass der großen Mehrheit der Tiroler das Schicksal der freien Naturlandschaft völlig gleichgültig ist. Auch ist diese Gesellschaft keineswegs naturfreundlich eingestellt, wie das abhängige Medien immer wieder darzustellen versuchen. Wie man sich vorstellen kann, setzt sich diese naturfeindliche Haltung besonders im Bereich des Liftebaus fort. Die alpine Landschaft wird zersprengt, autobahnmäßig angeebnet, verbetoniert, verasphaltiert, .... Hauptverantwortlich für dieses Manko ist und bleibt die ÖVP. Sie ist, wie ich das bei einer Demonstration in Telfs veranschaulicht habe, der Tod der Natur hierzulande. Die Grünen sollte man nicht ernst nehmen. Ihr politisches Engagement gründet auf der Show und dem süßen Lächeln in die Kamera. Von der Bewahrung der Ressourcen für Flora und Fauna haben sie seit ihrem Bestehen ebenso wenig Ahnung wie die Vertre- ter des Alpenvereins, die auf der selben Grundlage Naturschutz in Tirol betreiben wie sie. Für jene Leser, die meine Darstellung als überzogen ansehen, sei Folgendes hinzugefügt: Ich bin seit über 45 Jahren national und international im Bereich des Naturschutzes tätig. Mit geringem Erfolg, wie man sich denken kann, zumal gegen dies Dummheit und Gier kein Kraut, sprich Muren, Überschwemmungen oder Lawinen, gewachsen ist. Günther Eigentler
Fritz Gurgiser • 16.08.2018 12:35
Lieber Günther Eigentler, für deinen ersten Satz gehört die auch die "Rote Karte" - so eine dumme Unterstellung ausgerechnet von dir ist unerträglich. Richtig ist vielmehr, dass unsere einzigartige Natur denen zum Teil völlig gleichgültig ist, die in Gemeinden, Land und Bund "im Zweifel für die Wirtschaft" entscheiden und bis heute nicht kapiert haben, dass Lebensraum und Wirtschaft eine Einheit sind. Es gibt keinen intakten Lebensraum ohne Wirtschaft und umgekehrt ist es auch so. Richtig ist, dass der Druck einer Minderheit im Land sehr groß ist, rücksichtslos dem Grundirrtum des "grenzenlosen Wachstums" nachzulaufen und dabei zu vergessen, dass auch für sie alle ein Grundsatz gilt: "Das letzte Hemd hat weder eine Tasche, noch eine Gondel und schon gar keinen goldenen Lkw". Also, bleib beim Engagement FÜR Tirol und schau, dass aus einer Minderheit eine Mehrheit wird, welche sich FÜR Tirol, seinen Lebens-, Natur- und Wirtschaftsraum einsetzt und der Minderheit ganz normale Grenzen setzt. LG Fritz Gurgiser
Marianne Zenleser • 16.08.2018 05:20
Na hoffentlich kommt sie damit nicht durch damit ich den Zusammenschluss noch erlebe. Lassts euch nur nicht unterkriegen liebe Seilbahner und veredelts endlich die Felswüsten !

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