Henkel wird von Wechselkursschwankungen und Materialpreisen belastet

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel wird durch Währungsschwankungen und steigende Rohstoffpreise gebremst. Das...

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel wird durch Währungsschwankungen und steigende Rohstoffpreise gebremst. Das Unternehmen zeigt sich deshalb bei einer Gewinnprognose für 2018 weniger optimistisch als bisher. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie werde im laufenden Jahr voraussichtlich zwischen 3 und 6 Prozent zulegen, teilte Henkel am Donnerstag mit.

Zuvor hatte der Konzern ein Plus zwischen 5 und 8 Prozent erwartet. Der organische Umsatz soll weiter zwischen 2 und 4 Prozent steigen. Die bereinigte Umsatzrendite soll um rund 18 Prozent zulegen, Henkel hatte hier bisher mehr als 17,5 Prozent angekündigt.

Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal leicht um knapp ein Prozent auf 5,14 Mrd. Euro, das bereinigte betriebliche Ergebnis (Ebit) legte um 1,8 Prozent auf 926 Mio. Euro zu. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,1 Mrd. Euro und einem bereinigten Ebit von 937 Mio. Euro gerechnet. Henkel werde durch „deutlich negative Wechselkurseffekte sowie steigende Materialpreise belastet“, sagte Konzernchef Hans Van Bylen. Die Währungsentwicklungen hätten etwa den Umsatz um 310 Mio. Euro gedrückt. Bei Lang&Schwarz gaben die Aktien rund vier Prozent nach.

~ ISIN DE0006048432 WEB http://www.henkel.com ~ APA046 2018-08-16/07:57

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