Inflation in der Eurozone stieg im Juli leicht auf 2,1 Prozent

Brüssel/Luxemburg (APA) - Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone ist im Juli laut Eurostat auf 2,1 Prozent leicht gestiegen, gegenüber...

Brüssel/Luxemburg (APA) - Die jährliche Inflationsrate in der Eurozone ist im Juli laut Eurostat auf 2,1 Prozent leicht gestiegen, gegenüber 2,0 Prozent im Juni 2018. In der EU lag die Teuerung bei 2,2 Prozent, gegenüber 2,1 Prozent im Juni. In Österreich blieb die Inflation mit 2,3 Prozent, berechnet nach harmonisiertem Verbraucherpreisindex (HVPI), im Juli gegenüber Juni unverändert und leicht über dem EU-Schnitt.

Gegenüber dem Vormonat ging die Inflationsrate im Juli in neun EU-Staaten zurück, in sechs blieb sie unverändert und in dreizehn stieg sie an. Die niedrigsten Raten wurden in Griechenland (0,8 Prozent), Dänemark (0,9 Prozent) und Irland (1,0 Prozent) gemessen. Den stärksten Preisauftrieb verzeichneten Rumänien (4,3 Prozent), Bulgarien (3,6 Prozent), Ungarn (3,4 Prozent) und Estland (3,3 Prozent).

Im Juli 2018 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von den Ausgaben für Energie (+0,89 Prozentpunkte), gefolgt von Dienstleistungen (+0,64 Prozentpunkte), Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,49 Prozentpunkte) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,12 Prozentpunkte).

( 0864-18, Format 88 x 180 mm)

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