Papiergeschäft liefert Schweizer Cham Group letztmals Ergebnisbeitrag

Zürich (APA/awp/sda) - Die in Cham Group umbenannte ehemalige Schweizer Papierfabrik Cham hat in der ersten Jahreshälfte einen Gewinn von 83...

Zürich (APA/awp/sda) - Die in Cham Group umbenannte ehemalige Schweizer Papierfabrik Cham hat in der ersten Jahreshälfte einen Gewinn von 83,6 Mio. Franken (74 Mio. Euro) erzielt. Darin enthalten ist zum letzten Mal in der langen Geschichte des Unternehmens ein Erlös aus dem Papiergeschäft.

Die vom ursprünglichen Hauptgeschäft übrig gebliebene Produktion von Spezialpapieren hat im ersten Halbjahr gemäß dem am Freitag publizierten Geschäftsbericht noch ein Ergebnis von 1,1 Mio. Franken erzielt. Deutlich mehr verdient hat die Gruppe jedoch am Verkauf dieses Geschäfts. Die Veräußerung lieferte einen Gewinnbeitrag von 37,5 Mio. Franken. Damit ist die Herstellung von Papier für das Innerschweizer Traditionsunternehmen definitiv Geschichte. Seit Februar ist das zur Cham Group umbenannte Unternehmen nur noch eine Immobiliengesellschaft, deren Hauptzweck die Entwicklung des ehemaligen Industrieareals in Cham ist.

Auf dem sogenannte Papieri-Areal im Zentrum von Cham, das mit 11 Hektaren ein Fünftel der gesamten Fläche Chams umfasst, soll in den nächsten 10 bis 15 Jahren ein neuer Stadtteil mit je rund 1.000 Wohnungen und Arbeitsplätzen entstehen. Im Jänner wurden dazu Architektur-Wettbewerbe zu den ersten zwei Teiletappen gestartet. Der Bezug der insgesamt 240 Wohnungen und den 9.000 Quadratmetern Dienstleistungs- und Gewerbeflächen dieser Etappen ist für 2021 geplant.

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