Tiroler Diensthundestaffel: Gizmo, Schrecken der Drogenhändler

Die Tiroler Exekutive darf auf ihre Diensthundestaffel richtig stolz sein. Bei „Inspektor Gizmo“ handelt es sich um einen der erfolgreichste...

Diensthund "Gizmo von der goldenen Bernsteinsonne" fand das Drogenversteck.
© Polizei Innsbruck

Die Tiroler Exekutive darf auf ihre Diensthundestaffel richtig stolz sein. Bei „Inspektor Gizmo“ handelt es sich um einen der erfolgreichsten vierbeinigen Schnüffler. Im März holte der Suchtgifthund gleich zum Doppelschlag aus. Zwei Südtiroler Studenten ließ die Spürnase als Erstes auffliegen. Einer von ihnen hatte laut Staatsanwalt Thomas Willam ein halbes Kilogramm Kokain und dreieinhalb Kilogramm Cannabis in einer Wiltener Garage versteckt. Nicht gut genug. Denn als der Polizeihundeführer mit dem Hund zufällig daran vorbeigegangen war, schlug Gizmo an. Nach Öffnung der Garage musste dann eigentlich nur noch der Mieter (28) ausgeforscht werden. Geholt hatte der Hauptangeklagte die Drogen mit seinem Kompagnon aus Holland und Italien. Wegen Schmuggels aus dem Ausland drohten so 15 Jahre Haft. Wegen überschießendem Geständnis blieb es jedoch bei zwei Jahren. 33.000 Euro an drogenverfangenem Geld gehen zudem an die Republik. Der Fahrer kam mit neun Monaten, drei davon bedingt, davon. So billig dürfte es für einen weiteren in Untersuchungshaft befindlichen Verdächtigen wohl nicht werden. Der Innsbrucker wurde drei Wochen nach dem ersten Garagenfund das zweite „Opfer“ von Gizmo. In dessen Garage beim Zeughaus fanden sich insgesamt 13 Kilogramm Cannabiskraut. (fell)


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