FP sieht Handlungsbedarf, um Abwanderung zu stoppen

Der Lokalpatriotismus müsse gestärkt werden, eine Rückbesinnung auf konservative Werte sei nötig.

© Winkler

Reutte –Die Bevölkerungsentwicklung im Außerfern ist seit der letzten Volkszählung 2011 durchwachsen – die TT berichtete. 21 von 37 Gemeinden haben Einwohner verloren. Betroffen sind beispielsweise Breitenwang und das Lechtal.

Vor diesem Hintergrund fordert die FPÖ mit Bezirks-obmann Fabian Walch „neue Wege im Kampf gegen die Abwanderung“. Der Lokalpatriotismus müsse gestärkt werden, eine Rückbesinnung auf konservative Werte sei nötig.

Walch bezieht sich auf die jüngste Studie zur Dezentralisierung der Landesverwaltung, wo auch die Bevölkerungsentwicklung analysiert wurde. Er sieht sich bestätigt: „Laut Studie hat der ländliche Raum massiv mit Abwanderung zu kämpfen. Namlos ist in seiner Existenz bedroht. Insgesamt stagniert die Bevölkerung im Außerfern, zudem ist sie überaltert.“ Ein Bündel an Maßnahmen sei nötig, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

„Was die Geburtenrate betrifft, müssen wir weg vom negativen Kinderbild“, hob Walch hervor. „Kinder sind vor allem ein Geschenk, sie sichern unsere Zukunft. Konservative Werte wie Familie müssen gestärkt werden, da diese auch als soziale Netze fungieren.“

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Gerade in einer globalisierten Welt seien Lokalpatriotismus bzw. Heimatverbundenheit „enorm wichtig“. Für den FP-Chef gilt: „Weg von Multikulti-Fantastereien und hin zur Stärkung des bewährten Lokalpatriotismus.“ (TT)


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