Brückeneinsturz in Genua - Retter bargen weitere Leiche

Genua (APA/dpa) - Rettungskräfte in Genua haben Medienberichten zufolge die Leiche des wohl letzten Vermissten geborgen. Feuerwehrleute hätt...

Genua (APA/dpa) - Rettungskräfte in Genua haben Medienberichten zufolge die Leiche des wohl letzten Vermissten geborgen. Feuerwehrleute hätten den Mann aus den Trümmern der eingestürzten Morandi-Brücke gezogen, berichtete die italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Der Zivilschutz bestätigte den Fund zunächst nicht, gab aber an, die Präfektur in Genua bereite eine Stellungnahme vor.

Damit würde die Zahl der Todesopfer nach dem Unglück am Dienstag auf 42 steigen. Ein Ehepaar mit seiner neunjährigen Tochter war in der Nacht auf Samstag in einem Auto, das von einem Betonblock begraben war, entdeckt worden.

Während eines Unwetters war am Dienstag ein etwa 180 Meter langer Abschnitt des wichtigen Polcevera-Viadukts in der norditalienischen Hafenstadt in die Tiefe gestürzt und hatte zahlreiche Fahrzeuge mitgerissen. Experten vermuten, dass der Einsturz durch den Riss eines Tragseils verursacht worden sein könnte.


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