„Fake“-Spiel: Bodenseer legt Schrott persönliche Konsequenzen nahe

Innsbruck (APA) - Nach dem Wirbel um ein angebliches „Fake“-Gewinnspiel des ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dominik Schrott scheint der Druck a...

Innsbruck (APA) - Nach dem Wirbel um ein angebliches „Fake“-Gewinnspiel des ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dominik Schrott scheint der Druck auch innerparteilich zu wachsen. Sollten die Anschuldigungen stimmen, dann müsse Schrott persönliche Konsequenzen ziehen, sagte der schwarze Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer am Mittwoch im APA-Gespräch.

Die Causa sei ohne Zweifel eine „Belastung“ für die ÖVP. „Das schaut nicht gut aus“, so Bodenseer. Der Wirtschaftskammerchef stieß sich auch an der bisherigen Rechtfertigungslinie Schrotts. Dieser habe bisher nur „fadenscheinige Argumente“ vorgebracht. „Das gehört genau geklärt, alles auf den Tisch“, forderte Bodenseer.

Es gebe „kein gutes Bild ab“, wenn der Verdacht im Raum stehe, dass sich ein Politiker ein Mandat durch „Unregelmäßigkeiten und Spitzfindigkeiten“ erkämpft habe, schoss der Wirtschaftskammerchef scharf gegen seinen Parteikollegen. Und Bodenseer sah auch die Landespartei, was die Zukunft Schrotts anbelangt, in der Pflicht: Letztlich werde sich auch der Landesparteivorstand und Parteichef LH Günther Platter mit der Causa befassen müssen.

~ WEB http://www.oevp.at ~ APA175 2018-08-22/11:16

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