Rewe-Chefs wollen in Österreich bei Billa & Co länger aufsperren

Wien/Wiener Neudorf (APA) - Die Chefs des größten Handelskonzerns Rewe, zu dem in Österreich die Lebensmittelketten Billa, Merkur, Penny und...

Wien/Wiener Neudorf (APA) - Die Chefs des größten Handelskonzerns Rewe, zu dem in Österreich die Lebensmittelketten Billa, Merkur, Penny und Adeg zählen, wünschen sich eine Ausweitung der Öffnungszeiten. „Vier Stunden mehr würden uns schon reichen“, wird Jan Kunath, Vorstandschef der deutschen Rewe Group, im „Kurier“ (Freitag) zitiert. Derzeit dürfen die Geschäfte in Österreich maximal 72 Stunden in der Woche offen haben.

„Es geht um 20 Minuten am Tag, die wir länger offen halten möchten. Damit würden wir im Konzern 500 zusätzliche Jobs schaffen“, so Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti.

In der Wirtschaftskammer sieht man keinen Bedarf für längere Öffnungszeiten. „Die Mehrheit der Händler findet die 72 Stunden ausreichend“, sagt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. Auch würde die Kaufkraft nicht steigen und sich der Umsatz nur anders verteilen. Dem widerspricht man bei Rewe: In Deutschland seien die Umsätze nach der letzten Liberalisierung der Öffnungszeiten gestiegen. Die Menschen würden die Einkaufsmöglichkeit am Abend nützen und weniger Essen gehen.

~ WEB http://www.rewe-group.at

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https://news.wko.at/presse ~ APA075 2018-08-24/08:36


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