Die Dauerbrenner in Deutschland: Herzog vor Stranzl und Pezzey

1. Andreas Herzog 264 Spiele...

Andi Herzog (l.) kam für Bremen und die Bayern auf 284 Spiele, Kurt Jara (r.) absolvierte mit Schalke und Duisburg 191 Bundesligapartien. Der 1994 verstorbene Bruno Pezzey kam vor seinem Wechsel zum FC Tirol auf 255 Einsätze für Frankfurt und Bremen.
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28 ÖFB-Legionäre verdienen diese Saison viel Geld in der deutschen Bundesliga. Österreich stellt damit vor Frankreich (23) das größte Kontingent an „Fremdarbeitern“. Dezimiert hat sich die Trainerriege: Ralph Hasenhüttl ist bei Leipzig Geschichte, Peter Stöger nach Ende seines Engagements in Dortmund aktuell ohne Arbeitgeber. Einziger Österreicher auf dem Cheftrainer-Posten ist somit Adi Hütter, der mit Eintracht Frankfurt aber einen mehr als durchwachsenen Start hatte.

ÖFB-Rekordnationalspieler Andi Herzog, aktuell bekanntlich israelischer Teamchef, ist auch Rekord-Ösi in der deutschen Bundesliga. Von 1992 bis 2001 kam er auf 264 Einsätze für Werder Bremen und den FC Bayern. Knapp dahinter rangiert Martin Stranzl, der es von 1999 bis 2016 auf 258 Spiele für die Münchner Löwen (96), den VfB Stuttgart (44) und Borussia Mönchengladbach brachte. Platz drei belegt Bruno Pezzey (255). Gefährdet ist das Trio vor allem von David Alaba, der als 26-Jähriger bereits bei 207 Spielen für die Bayern hält. (w.m.)

Rekord-ÖFB-Legionäre in der deutschen Liga

1. Andreas Herzog 264 Spiele

2. Martin Stranzl 258

3. Bruno Pezzey 255

4. Harald Cerny 254

5. Martin Harnik 220 *

6. Willi Huberts 213

7. David Alaba 207 *

8. Kurt Jara 191

9. Zlatko Junuzovic 188

10. Christian Fuchs 183

* noch in der deutschen Bundesliga aktiv


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