Polizist in Belgien bei Kontrollen zu Formel-1-Rennen erschossen

Bei der Kontrolle einer niederländischen Gruppe in Spa-Francorchamps fielen in der Nacht auf Sonntag Schüsse. Ein Polizist erlitt tödliche Verletzungen.

Der Tatort in Spa-Francorchamps.
© Belga

Spa-Francorchamps – In Belgien ist ein Polizist bei einer Fahrzeugkontrolle getötet worden. Ein Verdächtiger sei am Sonntag festgenommen worden, berichtete der Sender RTBF. Es handle sich um einen etwa 30-jährigen Mann aus den Niederlanden. Ministerpräsident Charles Michel und König Philippe wollten den Tatort noch am Sonntag besuchen.

Wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete, hatten zwei Polizisten in der Nacht auf Sonntag in Spa-Francorchamps eine Gruppe aus den Niederlanden kontrolliert. Dem sei ein Streit um Einlass in ein Cafe vorangegangen. Ein Fahrzeuginsasse eröffnete das Feuer auf einen 38 Jahre alten Polizisten, teilte die Staatsanwaltschaft in Lüttich mit. Der Fahrer des Wagens stehe unter Schock.

Ob es sich bei dem Festgenommenen um den Schützen handelt, war noch unklar. Der Mann habe eine Schusswunde im Bauch, meldete RTBF. Vermutlich sei er von dem Kollegen des getöteten Polizisten getroffen worden. Weitere Informationen über die Hintergründe lagen vorerst nicht vor. In Spa-Francorchamps gastiert dieses Wochenende die Formel 1. (TT.com, APA)


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