Causa Schrott 2 - ÖVP-Mandatar spricht von „haltlosen Vorwürfen“

Innsbruck (APA) - Der zurückgetretene ÖVP-Mandatar zeigte sich indes weiter von seiner Unschuld überzeugt. Er sei davon überzeugt, dass die ...

Innsbruck (APA) - Der zurückgetretene ÖVP-Mandatar zeigte sich indes weiter von seiner Unschuld überzeugt. Er sei davon überzeugt, dass die anstehende rechtliche Klärung der „haltlosen Vorwürfe“ zu einer vollständigen Entlastung führen werde, sagte der Politiker.

„Ich habe mich nie meiner Verantwortung entzogen und hätte gerne die Chance bekommen, meine persönliche Integrität unter Beweis zu stellen“, erklärte Schrott weiters. Er möchte jedoch nicht, dass „unsere Reformbewegung aufgrund dieser Beschuldigungen an Glaubwürdigkeit verliert“, so der türkise Nationalratsabgeordnete. Die vollständige Aufklärung der „massiven Vorhaltungen“ gegen seine Person seien ihm „weiterhin ein großes Anliegen“, meinte der 30-jährige Tiroler.

Schrott war in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, ein manipuliertes Gewinnspiel zwecks Werbung für seinen Vorzugsstimmenwahlkampf veranstaltet zu haben. Zuletzt sah er sich auch noch mit Anschuldigungen konfrontiert, wonach ein von ihm gegründeter Verein 2017 insgesamt 24.000 Euro an seine Wahlkampfagentur „Smart Ventures“ für die Erstellung einer Homepage gezahlt haben soll, die es jedoch bis heute nicht gibt.

~ WEB http://www.oevp.at ~ APA213 2018-08-26/16:38


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