MotoGP-Rennen in Silverstone fiel ins Wasser

Bei der Motorrad-WM in Groß-Britannien wurde der Regen zum Spielverderber. Der nasse Asphalt war für die Motorräder nicht befahrbar.

Außer Regen bekamen die Motorsport-Fans nichts zu sehen.
© imago sportfotodienst

Silverstone – Erstmals seit 1980, als auf dem Salzburgring Ende April schon vor dem Training 40 Zentimeter Schnee gefallen waren, musste ein kompletter Renntag in der Motorrad-WM abgesagt werden. In Silverstone war schon in den Qualifyings am Samstag klar gewesen, dass der für fünf Millionen Euro aufgebrachte neue Asphalt kein Wasser aufnimmt.

So bildeten sich zwischen den Bodenwellen Pfützen, die zu Aquaplaning führten. Ein Opfer der Verhältnisse war am Samstag der Spanier Tito Rabat, der im freien Training der MotoGP-Klasse einen offenen Oberschenkelbruch und weitere Brüche am Unterschenkel erlitt.

Arbeiten am Asphalt brachten keinen Erfolg, die Veranstalter mussten am Sonntag - 70.000 Fans waren an die Strecke gekommen - kapitulieren. Ein MotoGP-Rennen war zuletzt 2011 ausgefallen, als der Italiener Marco Simoncelli kurz nach dem Start tödlich verunglückte - das Rennen wurde danach nicht mehr aufgenommen.

Eine Verlegung auf Montag, das ist in England ein Feiertag, hatte die Rennleitung bereits früh ausgeschlossen. (APA)

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