Asylwerber in Lehre - Niessl hält Vorhaben für falschen Ansatzpunkt

Oggau (APA) - Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ), der derzeit auch den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz innehat, hält das Vo...

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Oggau (APA) - Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ), der derzeit auch den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz innehat, hält das Vorhaben der Regierung, die Möglichkeit für Asylwerber, eine Lehre zu beginnen, wieder abzuschaffen, generell für einen „falschen Ansatzpunkt“. Das teilte Niessl am Rande einer Pressekonferenz am Montag mit.

Er selbst habe einen eigenen Vorschlag, den er auch für den besseren halte. „Nämlich, dass Asylwerber zunächst die deutsche Sprache lernen, dass sie auf der anderen Seite auch einen Pflichtschulabschluss machen müssen“, so Niessl. Das dauere etwa 14 bis 16 Monate. „Und dann sollte entschieden werden, ob jemand asylberechtigt ist oder nicht asylberechtigt ist. Und das ist durchaus möglich. Ist er asylberechtigt, kann er dann nach 14 bis 16 Monaten mit der Lehre beginnen, ist er nicht asylberechtigt, dann eben nicht“, erläuterte der Landeshauptmann.


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