Borussia zeigt Fußballkids in Lienz, was „’ne Finte“ ist

Die Fußballschule des deutschen Spitzenclubs Borussia Dortmund ist erstmals in Osttirol zu Gast. Die 81 Kinder lernen spielerisch.

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Buben und Mädchen von sechs bis 13 Jahren tummeln sich beim Fußballcamp im Lienzer Dolomitenstadion.
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Von Catharina Oblasser

Lienz –Die Förderung des Kicker-Nachwuchses wird bei Borussia Dortmund und bei Rapid Lienz großgeschrieben: Heuer haben sich der große Traditionsverein, der einer der erfolgreichsten deutschen Clubs ist, und der kleine, aber feine Osttiroler Verein zusammengetan. Sie veranstalten gemeinsam eine dreitägige Fußballschule für Sechs- bis 13-Jährige im Lienzer Dolomitenstadion.

Die Schwarz-Gelben aus Deutschland sind mit ihrem Nachwuchstrainingscamp jedes Jahr unterwegs. „Wir waren unter anderem im Zillertal, in Mödling bei Wien, aber auch in der Schweiz“, sagt Trainer Axel Grünebaum. David Huber, Nachwuchstrainer bei Rapid Lienz und Mitorganisator, hat ein solches Camp in Kärnten gesehen. „So etwas wollte ich auch nach Lienz holen“, sagt Huber. Damit war der Osttiroler Fußballschule-Premiere der Weg geebnet. „Nach der Ankündigung letztes Jahr waren wir in vier Wochen ausgebucht“, freut sich Huber.

Hannah aus Prägraten und Nevio aus Niedermauern, beide acht Jahre alt, machen begeistert mit.
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81 Buben und Mädchen aus Osttirol und Oberkärnten sind mit dabei. Sie werden in vier Altersklassen unterrichtet. Das Training ist spielerisch aufgebaut, weiß Grünebaum. „Es geht um Torschuss, Dribbling, Passen und Fintieren“, beschreibt er. Bei Letzerem lernen die Nachwuchskicker, wie man Aktionen vortäuscht und den Gegenspieler austrickst, eben mit Finten arbeitet. „Alles sehr spaßorientiert“, fasst es der Borussia-Trainer zusammen.

Die kleinen Teilnehmer bekommen alle ein schwarz-gelbes Trikot. Heute ist der letzte Tag des Camps. Ob es nächstes Jahr eine Fortsetzung gibt, ist noch offen.

Zu den Organisatoren der Fußballschule gehören Axel Grünebaum (Borussia, l.) und David Huber (Rapid).
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