Illegaler Grenzübertritt: Schwerpunktübung von Polizei und Bundesheer

Arnoldstein (APA) - Mit einer Schwerpunktübung hat sich die Kärntner Polizei plus Assistenzkräften des Bundesheeres am Dienstag mit dem Them...

  • Artikel
  • Diskussion

Arnoldstein (APA) - Mit einer Schwerpunktübung hat sich die Kärntner Polizei plus Assistenzkräften des Bundesheeres am Dienstag mit dem Thema Aufgriff illegal nach Österreich eingereister Personen auseinandergesetzt. Das Szenario: Bei der Autobahnraststätte Südrast nahe Arnoldstein flüchten mehrere Personen in den Wald, nachdem sie eine Zivilstreife der Polizei gesehen haben.

Neun junge Männer und Frauen schlugen sich also gegen 9.00 Uhr beim Autobahnparkplatz in die Büsche, um einer Anhaltung durch die Polizei zu entgehen. Die Assistenzkräfte des Bundesheeres, 20 Personen, die regulär in Bereitschaft waren, schwärmten aus und durchsuchten das Waldgebiet, um die Flüchtigen aufzugreifen. Die Schwierigkeit dabei liege darin, so Chefinspektor Alfred Fina von der Landespolizeidirektion Kärnten, dass die Sicht sehr schlecht sei und man tatsächlich Quadratmeter für Quadratmeter durchsuchen müsse. Dies gelang programmgemäß, anschließend wurden die „Flüchtlinge“ zum vorgesehenen Sammelplatz gebracht. Insgesamt sechs Polizeibeamte beteiligten sich an der Übung.

Auch das Procedere nach einer Anhaltung wurde detailliert durchgeübt. Die Einsatzleitung sprach nach Abschluss von einem Erfolg, in einer Besprechung wurden schließlich der Ablauf analysiert und mögliche Verbesserungen diskutiert.


Kommentieren