Kern 3 - ÖVP: Kerns Verhalten „eines früheren Kanzlers unwürdig“

Wien (APA) - Nach der FPÖ hat auch die ÖVP die Kritik von SPÖ-Chef Christian Kern an der türkis-blauen Regierung klar zurückgewiesen. „Nach ...

Wien (APA) - Nach der FPÖ hat auch die ÖVP die Kritik von SPÖ-Chef Christian Kern an der türkis-blauen Regierung klar zurückgewiesen. „Nach den permanenten Verunsicherungen und Falschaussagen im eigenen Land schreckt Kern jetzt nicht einmal davor zurück, Österreich im Ausland schlecht zu machen. So ein Verhalten ist eines früheren Kanzlers unwürdig“, sagte ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer in einer Aussendung.

Kern verliere „offenbar völlig die Fassung“ und sei „nur noch unglaubwürdig“: „Einerseits hat er nach der Wahl selbst noch um eine Koalition mit der FPÖ gebettelt und koaliert im Burgenland mit ihnen, andererseits patzt er nun Österreichs Regierung deshalb an“, so Nehammer.

Und immerhin sei Kern auch derjenige, „der in der SPÖ mit der 30 Jahre lang gültigen Vranitzky-Doktrin, wonach es keine Koalition mit der FPÖ geben soll, gebrochen hat“. Außerdem ignoriere er die eigenen SPÖ-Parteitagsbeschlüsse, die eigentlich eine Koalition mit der FPÖ ausschließen.

Die Volkspartei stehe „für Menschlichkeit und Klarheit“. Die Kritik Kerns, „der einst die Schließung der Mittelmeerroute als Vollholler bezeichnete und damit immer mehr Tote im Mittelmeer in Kauf nahm“, laufe ins Leere. Es sei „absolut notwendig, dass die illegale Migration übers Mittelmeer beendet wird und die Bundesregierung liegt hier zu 100 Prozent richtig“, so Nehammer.

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