Sammlungsbewegung #aufstehen weist Vorwürfe aus Österreich zurück

Berlin/Saarbrücken (APA/dpa) - Die linke Sammlungsbewegung #aufstehen hat Kopie-Vorwürfe aus Österreich zurückgewiesen. „Die Behauptungen de...

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Berlin/Saarbrücken (APA/dpa) - Die linke Sammlungsbewegung #aufstehen hat Kopie-Vorwürfe aus Österreich zurückgewiesen. „Die Behauptungen der österreichischen Kampagnenorganisation aufstehn.at, wir hätten das Wort „Aufstehen“ oder gar Farbe und Schrift unseres Logos von ihnen kopiert, sind mehr als absurd“, teilte die Initiative der Linksfraktionschefin im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das Wort „Aufstehen“ sei nicht vor wenigen Jahren in Österreich erfunden worden. Zudem sei eine Verwechslungsgefahr ausgeschlossen, weil das österreichische Logo orange und das deutsche Logo rot sei. Auch sei die Schreibweise unterschiedlich. Die österreichische Bürgerbewegung schreibt sich: #aufstehn - ohne Endungs-E.

Die österreichische Bewegung hatte der deutschen vorgeworfen, Name, Hashtag vor dem Namen, Schriftart und Farben kopiert zu haben. Sie forderte Wagenknecht auf, das Erscheinungsbild bis zur offiziellen Vorstellung ihrer Bewegung am 4. September zu ändern. Die Verwechslung sei problematisch, weil #aufstehn parteipolitisch unabhängig sei, hieß es.

Die Initiative #aufstehen teilte mit, sie bedauere es sehr, „dass die Kampagnenorganisation aufstehn.at nach etlichen konstruktiven Kontakten und Gesprächen mit uns jetzt einen öffentlichen Streit zu inszenieren versucht. Wir sind nicht daran interessiert.“


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