Wacker-Präsident Stocker ist neuer Bundesliga-Chef

Sein Ziel sei es, dem österreichischen Fußball international „wieder mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung zu verschaffen“, erklärte Stocker.

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Wacker-Präsident Gerhard Stocker.
© Thomas Böhm

Wien – Wacker-Innsbruck-Präsident Gerhard Stocker ist am Dienstag vom Aufsichtsrat der österreichischen Bundesliga zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt worden. Sein Ziel sei es, dem österreichischen Fußball international „wieder mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung zu verschaffen“. LASK-Präsident Siegmund Gruber und Wattens-Präsidentin Diana Langes-Swarovski fungieren ab sofort als Stellvertreter.

Stocker sah seine neue Aufgabe in einer Aussendung vor allem darin, „den Mitarbeitern der Bundesliga mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und die Marke Bundesliga weiter zu stärken“. Der 66-Jährige war schon von 2013 bis 2016 im Aufsichtsrat gesessen, ehe er vor der aktuellen Saison ein zweites Mal in dieses Gremium einzog. In seiner ersten Periode bekleidete Stocker das Amt des Bundesliga-Vizepräsidenten und war zudem Vorsitzender der zweithöchsten Spielklasse.

Gruber (44 Jahre) sitzt seit 2017 im Aufsichtsrat. Langes-Swarowski (46), die neben Erwin Fuchs (Kapfenberg) die 2. Liga vertritt, zog erst im Juli diesen Jahres in den Aufsichtsrat ein. Als stellvertretende Vorsitzende ist sie die erste Frau in dieser Funktion.

Die Amtsperiode beträgt vier Jahre. Erstmals wurden die Vorsitzenden nicht von der Hauptversammlung der Bundesliga, sondern vom Aufsichtsrat selbst gewählt. In diesem sitzen zudem Christian Jauk (Sturm Graz), Philipp Thonhauser (Admira) und der Jurist Volker Viechtbauer. Die Vertreter von Austria (Markus Kraetschmer) und Rapid (Michael Krammer) hatten ihr Mandat vor dieser Saison zurückgelegt. (APA)

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