Mit 4,8 Promille am Steuer: Mann in Niedersachsen aufgegriffen

Ein 69-Jähriger fiel an der Nordsee nicht nur wegen seines Fahrstils sondern auch wegen des Vorarlberger Kennzeichens auf. Als die Polizei ihn fand, schlief der Deutsche im Wagen.

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Wilhelmshaven – Ein 69-jähriger Niedersachse ist am Dienstag in seinem Heimatbundesland mit einem Auto mit Vorarlberger Kennzeichen im Vollrausch erwischt worden. Wie regionale Medien berichteten, hatten Zeugen beobachtet, wie der Mann mit dem Wagen herumfuhr, und die Polizei verständigt. Die Beamten entdeckten den Mann schlafend auf einem Wohnmobilparkplatz in Neuharlingersiel an der Nordsee in Ostfriesland.

Wie die lokale Polizei der APA mitteilte, handelte es sich um einen in einer niedersächsischen Gemeinde unweit von Hannover geborenen Mann. Wie er an den Citroen mit Bludenzer Kennzeichen kam, war unklar. Entgegen deutschen Medienberichten schloss die Polizei aus, dass es sich um einen Österreicher handelte. Die Beamten weckten den 69-Jährigen auf und stellten fest, dass er schwer betrunken war. Er ließ einen Alkotest über sich ergehen, der 4,8 Promille ergab.

Dem Betrunkenen wurde daraufhin der Führerschein abgenommen, außerdem nahm ihm ein Arzt eine Blutprobe ab. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei dürfte er die an sich lebensgefährliche Alkoholkonzentration überstehen. Werte ab vier Promille gelten als potenziell tödlich. (APA)


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