Erzeugerpreise im produzierenden Bereich weiter im Anstieg

Wien (APA) - Der Trend für Produzentenpreise zeigt weiter nach oben. Im Juli stieg der Erzeugerpreisindex für den Produzierenden Bereich (EP...

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Wien (APA) - Der Trend für Produzentenpreise zeigt weiter nach oben. Im Juli stieg der Erzeugerpreisindex für den Produzierenden Bereich (EPI 2015) laut vorläufigen Daten der Statistik Austria gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent. Hauptverantwortlich dafür waren Preisanstiege in den Bereichen Energie und Vorleistungsgüter.

Während die Produzentenpreise im Mai im Jahresvergleich um 2,4 Prozent anstiegen, waren es im Juni schon 3,0 Prozent und im Juli nunmehr 3,4 Prozent, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

Am kräftigsten fiel der Preisanstieg bei den Energiepreisen im Juli aus. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sie sich um 8,8 Prozent. Vorleistungsgüter verteuerten sich um 3,0 Prozent, dabei verteuerten sich vor allem „Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen“ kräftig, nämlich um 9,0 Prozent. Weniger stark mit 1,1 Prozent stiegen die Preise für Investitionsgüter. Am geringsten erhöhten sich die Preise mit 0,1 Prozent für Konsumgüter. Stark verteuerten sich dabei mit 4,3 Prozent „pflanzliche und tierische Öle und Fette“.

Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Produzentenpreise im Juli um 0,2 Prozent. Im Bereich „Energieversorgung“ lagen sie um 0,7 Prozent höher, in der „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ um 0,4 Prozent.

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~ WEB http://www.statistik.at/ ~ APA181 2018-08-30/10:54


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