McCains Ex-Vizekandidatin Palin nicht eingeladen zu Trauerfeiern

Washington (APA/dpa) - John McCains frühere Vizekandidatin bei der US-Präsidentenwahl 2008, die Republikanerin Sarah Palin, ist laut Medienb...

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Washington (APA/dpa) - John McCains frühere Vizekandidatin bei der US-Präsidentenwahl 2008, die Republikanerin Sarah Palin, ist laut Medienberichten nicht zu den Trauerfeiern für den verstorbenen Senator eingeladen.

Die Berichte kommentierte eine der Familie Palin nahe stehende Quelle gegenüber dem Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit)mit den Worten: „Aus Respekt vor Senator McCain und seiner Familie haben wir an dieser Stelle nichts hinzuzufügen.“ Auch eine langjährige Freundin der McCain-Familie hatte dem Magazin „People“ bestätigt, dass keine Einladungen ausgesprochen worden seien.

McCain hatte bei der Präsidentenwahl 2008 gegen Barack Obama verloren. Ein Grund für seine Niederlage war wohl auch die Entscheidung für die international unerfahrene Palin als Vizekandidatin. Wiederholt war sie bei Interviews in Fettnäpfchen getreten und hatte politische Wissenslücken offenbart. In den Monaten vor seinem Tod habe McCain die Entscheidung zugunsten Palins bereut, berichtete die „New York Times“ im Mai. Die Entscheidung gegen Joe Lieberman als seinen Vize sei „ein weiterer Fehler, den ich gemacht habe“, sagte er dem Blatt.

Nach dem Tod McCains am vergangenen Samstag schrieb Palin auf Twitter: „Heute haben wir ein amerikanisches Original verloren. Senator John McCain war ein Querdenker („Maverick“) und ein Kämpfer, der nie Angst hatte, für seine Überzeugungen einzustehen.“ McCains früherer Gegenkandidat Obama wurde gebeten, bei der Trauerfeier in der Nationalen Kathedrale am Samstag in Washington eine Ansprache zu halten.

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