Zeitumstellung - Schramböck für dauerhafte Sommerzeit

Wien (APA) - Das Ergebnis der EU-Befragung zu einer möglichen Abschaffung der Zeitumstellung dürfte nicht ignoriert werden. „Es ist ein Auft...

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Wien (APA) - Das Ergebnis der EU-Befragung zu einer möglichen Abschaffung der Zeitumstellung dürfte nicht ignoriert werden. „Es ist ein Auftrag zur Überarbeitung der bestehenden Regelung“, betonten Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) in einer gemeinsamen Aussendung. Schramböck sprach sich für eine dauerhafte Sommerzeit aus.

Zum Thema Zeitumstellung habe es zahlreiche Beschwerden aus der Bevölkerung gegeben, berichtete die Ressortchefin. Auch gebe es keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen. „Die EU-Kommission ist jetzt gefordert, einen praktikablen Vorschlag vorzulegen. Ziel sollte eine einheitliche Regelung für alle EU-Mitgliedsstaaten sein“, sagte Schramböck.

Hofer, der bereits im Verkehrsministerrat Anfang Juni den Vorschlag seiner finnischen Amtskollegin Anne-Catherine Berner, die Zeitumstellung abzuschaffen, unterstützt habe, sei „gerne bereit, rasch zu handeln“. Er werde Kommissarin Violeta Bulc in Verbindung setzen und sie bitten, das Thema beim Informellen Rat der Verkehrsminister Ende Oktober auf die Agenda zu setzen.


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