Wirtschaftsminister Tria: „Italien ist nicht Europas Kranker“

Rom (APA) - Der italienische Wirtschaftsminister Giovanni Tria bestreitet, dass Italien wieder zum „Kranken“ der Eurozone werden könnte. Die...

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Rom (APA) - Der italienische Wirtschaftsminister Giovanni Tria bestreitet, dass Italien wieder zum „Kranken“ der Eurozone werden könnte. Die neue italienische Regierung plane eine Reihe von Wirtschaftsreformen, die im Rahmen der EU-Konvergenzkriterien erfolgen werden, sagte Tria im Interview mit der Tageszeitung „La Repubblica“ am Sonntag.

Der „Spread“, der vom italienischen Staat für Kredite zu zahlende Risikoaufschlag, werde wieder sinken, sobald die italienische Regierung ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 vorstellen wird, meinte Tria. Er bestritt, dass Italien seinen Verpflichtungen in Sachen Defizit- und Schuldenabbau nicht nachkommen wolle.

Tria hatte am Samstag erklärt, er arbeite an einem Budgetentwurf, der bis Ende September vorgelegt werde. Der Haushaltsplan werde den Grundlinien entsprechen, die bereits von der Regierung vorgestellt worden seien. Damit bekräftigte Tria, dass Italien seine Bemühungen für den Schuldenabbau fortsetzen werde.

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